Eiskalt erwischt! Freitag, Apr 21 2017 

Eben schrieb ich noch von sommerlichen Temperaturen, da vernichten frostige Nächte Blüten und Blätter einiger Gewächse *seufz*. Die -4°C Grad gestern früh haben dem Blattaustrieb der Tulpenmagnolie nicht gut getan. Die Blüten vom Kugelahorn sind offenbar erfroren, die Blüte der Wisterie wird dieses Jahr ausfallen – Knospen und Blätter hängen schlapp an den Stämmen – wie schade. Die Endless-Summer-Hortensien haben nur noch glasige Blätter, die ersten Blütenknospen sind natürlich auch hin. Die Blüten der Zierkirsche sind braun und auch die Blüten der Äpfel sehen teilweise nicht gut aus. Ich hoffe jetzt, dass die Pflanzen das zumindest alle überleben und das für die Obstbäume genug Insekten unterwegs waren, um ein bißchen Ernte zu erzielen. Zumindest gestern schien die Sonne und es war knapp über 10°C Grad – immerhin, es waren einige Hummeln und auch Bienen unterwegs. Nun, warten wir es ab, wir können eh nichts mehr tun.

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Sommerliches Aprilwochenende Sonntag, Apr 9 2017 

So könnte es bleiben, finde ich – nur der Regen fehlt hier. Der könnte ja auch ruhig nachts fallen und tagsüber angenehme Temperaturen, das wärs 🙂

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Die Magnolienblüte ist jetzt fast durch, wahrscheinlich werden die letzten Blüten nach der Wärme heute abfallen. Schade – ich freue mich immer so, wenn sie ihre großen Blumen zeigen. Auch die Sternmagnolie sieht schon ganz wuschig aus, bald ist sie nur noch ein Strauch.

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Dafür blüht aber die weidenblättrige Birne schon und die Äpfel brauchen auch nicht mehr lang. Die dicken rosa Knospen sind deutlich zu sehen. Ich hoffe, sie warten noch – die Wetteraussichten für die kommende Woche sind ja nicht so toll und ich fürchte, die Bienen bleiben dann lieber zu Hause. Zwar sind auch viele Hummeln unterwegs, aber schade wäre es doch.

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Meine Lieblingsnarzissen blühen nun auch. Leider scheinen sie sich in unserem Sandboden nicht recht wohlzufühlen, ich pflanze jährlich nach.

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Eindrucksvoll finde ich in dieser Jahreszeit immer die Wolfmichgewächse. Sonst recht unscheinbar leuchten ihre Blüten in der Sonne kräftig.

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Tja, schön oder nicht? Ich weiß nicht, was ich von dieser Tulpe halten soll. Es sind aber nur noch zwei übrig, die anderen blühen schon nicht mehr und ich würde sie definitiv nicht nachpflanzen.

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Gestern habe ich die Schlüsselblumen wiedergefunden. Sie mussten letztes Jahr wegen der Teichbaustelle umziehen und ich fürchtete, dass sie mir das nicht verzeihen. Aber da sind sie – ich habe mich so darüber gefreut.

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Diese Primel hatte ich mal als Deko auf dem Terrassentisch und habe sie später ausgepflanzt. Seitdem blüht sie jedes Jahr sehr kräftig und auch sehr lange. Die gefüllten Blüten sind natürlich ökologisch unsinnig, aber ich hoffe, ich habe genug anderes im Garten, um Insekten genügend Nektar zu bieten.

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Beide Tränende Herzen beginnen mit der Blüte – jedes Jahr freue ich mich über die hübschen kleinen Blüten. Das weiße steht noch etwas schattiger, braucht deshalb immer ein paar Tage länger, bis die einzelnen Herzchen zu sehen sind.

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Den Rhabarber hatte ich abgedeckt und war überrascht, wie kräftig er schon ist, als ich den Topf heruntergenommen habe.

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Immer noch blüht die Zierkirsche „Kojou-no-mai“ , aber jetzt mit Blättern – eine hervorragende Sorte für kleine Gärten und außerdem ein Bienenmagnet.

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Ich versuche die Frühlingsknotenblume auf der schattigeren und deshalb bodenfeuchteren Seite des Garten heimisch zu machen – sie sind wiedergekommen, was freue ich mich darüber. Jedenfalls hoffe ich, dass es die „echte“ ist …

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Die kleinen Nelken sind vom Gärtner vorgezogen, ich mag sie so gern. Die an der Trockenmauer blühen noch nicht, würde mich freuen, wenn sie bald ihre kleinen Blütenköpfe zeigen.

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Noch eine vorgezogene: ich wollte so gerne eine Akelei mit langen Sporen und als ich diese bei einem Floristen fand, musste sie mit. Im anderen Garten hatte ich eine herrliche rosafarbene, die vermisse ich immer noch. Ich habe nie wieder so eine gefunden, dabei mag ich die einfach blühenden am liebsten.

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Und zum Schluss die Hühnerecke – leider sind die drei schon arg mitgenommen, sie sind ja aus Naturmaterial. Vielleicht kann ich sie im nächsten Jahr mal reparieren und ihr „Gefieder“ wieder aufbessern.

Euch allen einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche!

 

 

Mehr Blüten! Freitag, Mrz 17 2017 

Leider hatte ich nicht viel Zeit in der letzten Woche in den Garten zu gehen. Für heute und die nächsten drei Tage ist Regen angesagt – schade! Andererseits ist es nicht schlecht, wenn es zwischendurch mal regnet, der sandige Boden hier ist ja ruckzuck total trocken und für Stauden und Gehölze ist es wichtig, im Frühjahr ausreichend Wasser zu bekommen. Und: eben kam kurz die Sonne raus! Da habe ich natürlich gleich einen Gartengang gemacht. Und war hocherfreut, so viele Blüten der Frühblüher zu sehen und die Bäume und Sträucher treiben teilweise aus, die Magnolien beginnen ihre Knospen zu öffnen. Die weidenblättrige Birne und auch die Felsenbirne haben ganz dicke Knospen und an die Forsythie zeigt schon gelbe Knospen, der rote Lerchensporn blüht und ich habe die erste Tulpenknospe entdeckt. Die Apfelbäume treiben, Lungenkraut blüht, die Kaiserkronen sind schon kniehoch, überall blühen die mittlerweile zahlreichen Lenzrosen und natürlich auch Narzissen und Krokusse. Sogar eine erste Traubenhyazinthe habe ich entdeckt. Hach, ich könnte noch mehr aufzählen, aber ich lasse es und zeige euch einfach noch ein paar Fotos.

Marmelade, Mus und Rasen mähen … Samstag, Sep 5 2015 

Gestern hatte ich frei – ich habe den Tag genutzt und habe den ganzen Vormittag Äpfel geschält und entkernt. Dann mit einer Mango und 2kg Äpfeln Marmelade gekocht und nochmal 3 Kilo zu Apfelmus verarbeitet. Beides schmeckt total lecker *hmm*. Bis ich die Küche wieder sauber hatte, war es 14.00 Uhr und ich konnte keine Äpfel mehr sehen. Immerhin wurde das Wetter am späten Nachmittag noch einmal besser und ich konnte den Rasen mähen. Der hatte es nötig, aber es hatte immer wieder geregnet oder ich hatte keine Zeit. Bevor es wieder anfing zu regnen, habe ich noch schnell ein paar Fotos gemacht, leider wieder mit dem Handy – meine Kamera macht wieder keinen piep mehr. Muss mich entschuldigen für die schlechte Qualität der Bilder, wahrscheinlich war das Licht für die Handykamera zu schlecht.

Die Rose „Lovely Green“ bekommt noch einmal viele neue Blüten – herrlich! Über die freue ich mich wirklich sehr – sie gedeiht und ist ganz gesund. *grrr* – das Foto ist echt schlecht, man erkennt ja kaum die Rose *augenroll*.

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Die Gräser legen jetzt richtig los. Von diesem Chinaschilf (Flamingo) habe ich im Vorgarten auch zwei andere Sorten. Die tun sich dort allerdings schwerer – der Boden ist da noch trockener.

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Rosarium Uetersen – auch im September noch schön. Auch wenn die zweite Blüte nicht ganz so reich ist, wie die erste.

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Die Wachsglocke blüht auch – die Blätter hatten ein bißchen Sonnenbrand, hat ihr aber wohl nicht so viel ausgemacht.

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Die weiße Fetthenne habe ich im Frühjahr gesetzt – ich finde sie toll. Bin gespannt, wie groß sie mit den Jahren wird.

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Die Hagebutten werden reif. Sie hängen an den beiden Rugosa-Rosen.

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Das Bäumchen macht mir mit den roten Beeren auch viel Freude – allerdings sind eine ganze Reihe von Beeren schon abgefressen gewesen, bevor sie überhaupt richtig reif waren. Unten links ein paar Blüten der Rutenhirse.

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Madame mit Annabell und weißer winterharter Fuchsie im Schattenbeet.

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Die Rosen zeige ich heute nicht mehr – die Aufnahmen sind so schlecht. Muss mal gucken, was ich damit mache …

Äpfel, Äpfel – Apfelkuchen! Donnerstag, Sep 3 2015 

Gestern habe ich angefangen die Äpfel zu verarbeiten, die wir gepflückt haben. 18 Apfelmuffins und einen Apfelkuchen habe ich gebacken, ein Kilo Äpfel habe ich dabei verbraucht. Na gut, auch Butter, Eier, Zucker etc. pp. Dafür schmecken die Kuchen aber wirklich lecker. Leider habe ich keine gehackten Walnüsse bekommen, nur frische und ganze – für einen Preis, der fern von gut und böse ist. Das war mir zu teuer für den Kuchen mal eben so zwischendurch. Ich habe also für beides gehackte Mandeln genommen. Der „versenkte“ Apfelkuchen ist ziemlich süß, da könnte man auch locker Zucker einsparen. Die Muffins schmecken mir besser, da sind mehr Äpfel drin und mit dem Zimt im Teig – hmm, lecker!

Einziges Manko: Ich habe immer noch 20 – 30 Kilo Äpfel. Aber am Freitag werde ich Apfelmus und Apfelgelee einkochen, dann wird es deutlich weniger werden.

Apfelernte! Sonntag, Aug 30 2015 

Heute war ich nur am Abend im Garten, musste tagsüber ja arbeiten. Es war sooo warm – schön warm 🙂 Oke, zum arbeiten hätten ein paar Grad weniger auch gereicht, 31°C Grad sind da schon ganz schön heftig. Habe ja draußen gestanden, wenigstens hatte ich Schatten. Einige hatten Plätze in der Sonne am Nachmittag, da wäre ich eingegangen. Danach war ich groggy, wir haben aber trotzdem noch gegrillt. Und GG hat noch ein paar Äpfel gepflückt, aber an die obersten ist er auch nicht dran gekommen. Jetzt will er morgen noch einmal die ganz große Leiter aufbauen und dann die restlichen Äpfel pflücken. In der Küche wartet schon ein Korb auf Verarbeitung, die frisch gepflückten habe ich eben noch dazu gepackt. Als ich die Fotos gemacht habe, waren sie aber noch getrennt:

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Super Wetter! Donnerstag, Apr 16 2015 

Gestern und vorgestern war es wunderbar warm und sonnig. Das habe ich genutzt und ganz viel im Garten erledigt. Unkraut gezupft, Komposterde verteilt, Bänke und Tisch abgewaschen, Loungesessel aus dem Keller geholt, Wasserspiele angeschlossen Rasen, Kaiserkronen und die letzten Rosen gedüngt, Einfahrt gefegt und alles gewässert. Einige meiner „Terrassengäste“ sind in Beete umgezogen. Einen Apfelbaum muss ich noch pflanzen und meine neue Hosta muss noch warten, bis es garantiert frostfrei ist. Die anderen Bäumchen und Stämmchen bleiben erst mal weiter auf der Terrasse, die werde ich nach und nach im Garten unterbringen. Gestern hatte ich überlegt, mal zu einem Staudengärtner zu fahren, aber wenn ich ehrlich bin, mir geht der Platz aus. Mein Mann meinte dazu nur, dann musst du noch ein wenig Rasen abstechen. Gute Idee! Na ja, eigentlich muss ich nur noch die Rasenwege ein wenig weiter abstechen und ganz hinten im Garten habe ich eine Ecke, wo noch Platz ist. Da muss aber was robustes hin. Zu groß darf es auch nicht werden, der Liebesperlenstrauch und der Sommerflieder brauchen Platz und auch Sonne. Mal sehen, was mir da einfällt. Vielleicht nehme ich auch einen Strauch aus dem Mittelbeet. Da könnte dann gut etwas grünes rein, vielleicht der Buchsbaum, den ich geschenkt bekommen habe. Obwohl der ganz schön groß ist… Mal gucken. Auf jeden Fall treibt alles schön aus und soweit ich sehen kann, hat alles den doch richt milden Winter überstanden. Ach ja, außer einiger Bergenien – ich verstehe gar nicht, warum die hier nicht wachsen wollen. Eine einzige hat Blüten, im Beet an der Terrasse sind alle trocken und scheinen nicht einmal frische Blätter zu entwickeln. Dafür freue ich mich aber sehr über die Blüten an meinem Flieder. Letztes Jahr hatte er nur eine, da war ich enttäuscht – gut, ist ja auch erst sein zweites Jahr hier. Worüber ich mich gewundert habe, ist der kleine Judasbaum, der ist voller Knospen. Ich bin ganz gespannt, wie sie geöffnet aussehen. Alle Obstbäume, sowohl die Nutz- als auch die Zierbäume treiben aus, bzw. blühen schon. Und viele, viele Zwiebelblüher – wenn auch leider eine ganze Reihe ohne Blüten, jedenfalls bei Tulpen und Narzissen. Frage mich, ob ich die jetzt aus dem Boden hole und im Herbst neue setze? Oder besteht die Chance, dass die noch mal austreiben? Na, heute ist das Wetter nicht so gut, da kann ich mal im Netz gucken, ob ich zu dem Thema was finde. Es heißt ja immer, die Zwiebeln entwickeln sich besser, wenn man sie nach der Blüte aus dem Boden nimmt – aber ehrlich, das ist mir echt zu viel Arbeit. Oder probiere ich es dieses Jahr mal damit?! Vielleicht, wenn ich Zeit dafür finde. Letzten Herbst habe ich Hundszahnlilien gesetzt, die hatte ich noch nie. Ich fand sie immer so schön, jetzt habe ich endlich welche und die erste hat gestern ihr Blüte geöffnet. So könnte es jetzt weitergehen. Heute und morgen wird es aber nicht so warm, da habe ich mir vorgenommen, mich um einen Teil der Hecke zu kümmern. Da ist eine Eibe, die ich kräftig zurückstutzen muss. Außerdem habe ich unter der Eibenhecke total viele Brennesseln – die sind einfach nicht weg zu kriegen. Aber wenigstens eindämmen muss ich sie, das wächst sonst alles in die Beete. Da reicht mir schon die Quecke, die von meiner Teichbaustelle immer ins Beet wandert – ich hoffe, wir kommen bald mal an die Teiche, das ist echt nicht schön. Ach, da fällt mir ein, ich habe vergessen Fotos von der letzten Gartenaktion einzustellen: die Hecke zu den Nachbarn links wurde von sechs auf drei Meter gekürzt – na, das reiche ich nach.