Der letzte Abend Freitag, Sep 23 2016 

Hübsch war der Pub, in dem wir unser letztes englisches Essen bekommen haben. Es war mein erster englischer Pub, insofern habe ich natürlich keine Vergleichsmöglichkeiten. Und er war natürlich auch relativ groß, wir waren ja schließlich eine ganze Reisegruppe. Auf jeden Fall war das Essen sehr lecker und ich hätte anschließend gerne noch den Ort ein wenig erkundet. Aber das Schiff wartet nicht auf uns, also los, keine Zeit mehr zu gucken.

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Englische Woche – Tag 5, später Mittwoch, Sep 21 2016 

Dieser Garten war etwas ganz besonderes. Es ist der, einer der Gartenqueens Englands: „Beth Chatto“-Gardens. Er ist anders als alle anderen Gärten, die wir zuvor besucht haben. Ruhiger, weniger bunt, weniger Blumen, mehr Stauden, mehr Gehölze, mehr Schatten. Kleine Wasserflächen mittedrin, null Deko. Kurz: es ist ein Ort der Entspannung und Erholung, ich hätte endlos in diesem Garten herumspazieren könne, obwohl er längst nicht so groß ist, wie die Gärten der letzten Tage. Besonders nach dem menschenlastigen Besuch von Borde Hill tat dieser Garten einfach nur gut. Und am Ende kommst du in den sonnigsten Teil des Gartens mit Kiesflächen, natürlich wirkender Bepflanzung, trockenheitsverträglichen Stauden und Blumen. Ich war wirklich überrascht, welche Wirkung dieser Garten auf mich hatte. Liegt es an der meisterlichen Gestaltung? Liegt es an den Pflanzen? An Bäumen und Sträuchern? Ich weiß es nicht, aber hier fühlte ich mich einfach wohl. Seht selbst:

 

Am Abend gehen wir noch in einen Pub: Abschiedsessen. Danach gehts schon wieder auf die Fähre und über Nacht nach Holland. Das zeige ich euch beim nächsten Mal. Und einen absolut spektakulären Garten habe ich auf der Heimreise auch noch – den müsst ihr euch anschauen. Nicht perfekt, aber schon ziemlich nahe dran 😉

Rosenhandschuhe Montag, Sep 19 2016 

Hier kommen sie, meine neuen Rosenhandschuhe aus England. Noch netter wäre natürlich gewesen, wenn sie komplett aus Leder gewesen wären, aber für den Preis kann man nicht alles haben. Ach ja, ich hatte vergessen, von der Rosenschere zu erzählen, die ist auch mitgekommen. Ein Foto von den „Winterkartoffeln“ zeige ich dann später. Sie haben wunderbar ausgetrieben, aber sind natürlich noch längst nicht reif.

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Englische Woche – Tag 5 Sonntag, Sep 18 2016 

Unsere Englandreise geht zu Ende, die Tage vergingen wie im Flug. Heute noch und morgen, am Abend bin ich dann schon wieder zu Hause. Aber erst einmal haben wir noch ein tolles Tagesprogramm vor uns.

Heute geht es am Vormittag nach „Borde Hill“, eine ehemalige Farm, die mittlerweile ein öffentlicher Garten ist. Aber sie liegt inmitten von Feldern, es gibt riesige Rasenflächen und einen „Hausgarten“, wobei dieser auch eher groß ist und riesige Rabatten und einen Teich bereit hält. Die Rabatten in Hausnähe waren hübsch bepflanzt, der Teich sehenswert und das leicht hügelige Gelände schön zu durchstreifen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es (noch) nicht der sehenswerteste Garten ist. Vielleicht wird er durch die weitere Gestaltung noch ansprechender, es werden ja immer noch neue Teile angelegt.

Besonderes Highlight war aber der Zufall: ausgerechnet an diesem Tag war hier Gartenmarkt. Unzählige Stände und unzählige Besucher durchstreiften die Marktfläche. Von Pflanzen und Blumen, Deko, Jagdbedarf bis zum Gartenhäuschen und -möbeln war alles da. Hinzu kam noch das Farmeigene Verkaufsgebäude – Mensch, war das ein Gewimmel. Aber, trotz der vielen Menschen, ist es mir gelungen, ein Mitbringsel zu erstehen. Ich habe endlich Rosenhandschuhe! Die zeige ich euch beim nächsten Blogbeitrag, ich finde sie echt hübsch. Hinterher habe ich mich fast geärgert, nicht noch ein paar in einer anderen Farbe migenommen zu haben. Sie waren recht günstig, zu diesem Preis habe ich hier noch keine gefunden. Jetzt muss ich halt nach England, wenn die gerade erworbenen Rosenhandschuhe ihren Geist aufgeben 😉

 

Englische Woche – Tag 4, noch später! Mittwoch, Sep 14 2016 

Heute geht es nach „Borde Hill“. Anfangs dachte ich, na ja, kann ja nicht jeder Garten ein Highlight sein. Allerdings, je länger ich drinnen war, desto besser gefiel er mir. Es ist halt ein öffentlicher Garten und das merkt man ihm anfangs schon deutlich an.Doch wenn man ihn dann durchstreift, stellt man fest, es gibt Ecken, die einem immer in Erinnerung bleiben werden!

Fantastisch fand ich zum Beispiel einen Gartenraum, der innerhalb der Mauern eines ehemaligen Gebäudes eingerichtet war. Ich weiß nicht, ob die Mauern so gebaut wurden oder ob tatsächlich einmal ein Haus dort stand und wir die Überreste sahen. Es hatte einen ganz besonderen Reiz: die alten verlassenen Mauern und innen ganz reduzierte Pflanzenauswahl. Durch die Fenster und Türen blicken die Besucher in den nächsten Raum oder in die umliegenden Beete. Wunderbar!

Besonders gefiel mir auch der „Paradise Way“, der war einfach traumhaft schön. Blumenrabatten rechts und links eines langen Weges und zur einen Seite auch noch einen herrlichen Blick in die Landschaft, wirklich, wirklich schön.Schon alleine dafür hat sich die Reise zu diesem Garten gelohnt.

Und – wie schon aus den Gärten vorher gewohnt – gab es natürlich auch einen Landschaftspark: mit viel Wald, Feld und alles aufs Schönste präsentiert. Aber seht selbst und guckt, ob ihr nicht auch einmal nach England fahren und den Garten „Borde Hill“ besuchen wollt.

Es gab übrigens auch ein reizendes, sehr kleines Café. Leider waren plötzlich zu viele Menschen da, die alle bedient werden wollten und die beiden Mitarbeiterinnen kamen einfach nicht hinterher. Wir hatten Glück, wir bekamen unseren Kaffee, kurz bevor wir zum Bus mussten.

Englische Woche – Tag 4, später! Sonntag, Sep 11 2016 

Gravetey Manor war der einzige Garten, in dem wir uns als Gruppe mit einem Gärtner als Gartenführer bewegen mussten. Man darf nicht alleine hinein, bzw. alleine hindurch gehen. Kein Wunder, das ehemalige herrschaftliche Haus ist heute ein Hotel. Und da möchte man als Gast natürlich nicht ständig fremden Menschen begegnen, die alles fotografieren, was rundum zu sehen ist. Zumal der Garten für die Hotelgäste viele Plätze zum erholen und ausruhen bietet. Alle schön abgeschirmt und voller Ruhe – traumhaft! Das hat mir so gut gefallen.

Der Gärtner hatte eine Menge zu erzählen. Wir hätten ihm den ganzen Tag zuhören können. Dafür reichte die Zeit aber leider nicht. Am Beginn des Gartenbesuchs lag ein geradliniger Weg mit Bänken und Blick ins (zum Haus gehörenden) Tal. Hier erfuhren wir, dass es im Frühling einem blauen Meer gleicht. Die Gärtner haben in den vergangenen Jahren Unmengen an Zwiebeln gesetzt. Einen traumhaften Blick hatte man aber selbst im August.

Weiter ging es am Hotel (und den besagten Sitzplätzen) vorbei, auf eine riesige Fläche mit englischem Rasen, die teilweise auch als Crocketfeld genutzt wird. Von hier aus, durch den sehr natürlich anmutenden Staudengarten durch ein Wäldchen zum Gemüsegarten. Der war bestimmt fünfmal so groß, wie mein ganzer Garten. Aber er dienst der Selbstversorgung des Hotels, sprich, das Gemüse, Kräuter und Obst kommt von hier direkt in die Hotelküche oder auf den Tisch. Ich zeige euch einfach Fotos, dann könnt ihr euch vorstellen, was ich meine. Ach ja, falls sich jemand wundert: Den Hund habe ich so oft fotografiert, weil ich ihn so schön fand und er so ein schlauer Begleiter war. Er brauchte keine Kommandos, ein Blick auf „seinen“ Gärtner reichte immer aus, um zu wissen, was als nächstes kam.

 

 

 

Apfelernte Sonntag, Aug 21 2016 

Gestern habe ich angefangen die Äpfel zu ernten. Leider kenne ich die Sorte nicht, werde aber morgen eine Pomologin fragen (lassen). Bin gespannt, ob es eine eindeutige Antwort gibt. Gelernt habe ich heute auch noch was: Auch Kornelkirschen können als Spalierbäume gezogen werden. Aha! Gut zu wissen, das werde ich probieren. Jetzt muss ich nur noch vor Ort eine geeignete Kornelkirsche finden …

Und weil ich schon vorgestern geschrieben habe, ich würde meinen neuen Blumenkorb vorstellen, tue ich das heute auch mal. Er ist schön stabil und hält auch die schweren Äpfel aus. Die Seiten wo der Henkel sitzt sind höher, an den anderen beiden Seiten ist er flach. Ganz schön groß ist er auch, aber gerade das gefiel mir.

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Englische Woche – TAG 3 später Samstag, Aug 20 2016 

Auch an diesem Tag gab es noch einen weiteren Garten zu sehen. Was soll ich schreiben? Nachdem schon der erste Garten an diesem Tag so toll war, konnte da noch was Besseres kommen? Nein, ich denke nicht – trotzdem hat auch Parham House unglaublich gepunktet. Nicht nur das riesige Herrenhaus, das (teilweise) auch zu besichtigen war, Gemüse, Staudenbeete, Gewächshäuser, Kunst … und außen herum eine Parkanlage, von der ich nur noch ein Foto gemacht habe. Ehrlich: Am Ende konnte ich einfach nichts mehr aufnehmen, selbst gucken kann anstrengend werden. Doch bevor wir in den Garten gingen habe ich mir im hauseigenen Shop einen Blumenkorb gekauft. Die fand ich schon immer schön und ich dachte, bevor ich gar kein Andenken an diese Reise habe, nehme ich doch lieber diesen Korb. Der war auch gar nicht teuer (anders als bei uns) und ich war froh, in den vorigen Gartenshops nichts gekauft zu haben (da wusste ich aber auch noch nicht, was noch kommt).

 

Im Anschluss haben wir uns auch noch das Haus angeschaut *wow*. Es war wirklich alles schön hergerichtet und man konnte wirklich einen guten Eindruck früherer Zeiten bekommen. Besonders toll fand ich die Fenster in allen Räumen, immer mit Blick auf die Parklandschaft. Und alles wirkte licht und hell. Mir hat es gefallen.

 

 

Ach ja, den Blumenkorb habe ich heute eingeweiht. Statt mit Blumen habe ich ihn mit Äpfeln von unserem Baum gefüllt. Auch dafür eignet er sich prima. Ein Foto habe ich noch nicht gemacht, das kommt dann demnächst.

Englische Woche – Tag 3 Dienstag, Aug 16 2016 

Auch an diesem Tag klingelte früh der Wecker. Schließlich wollten zwei Gärten besichtigt werden und danach stand noch ein Strandbesuch in Littlehampton auf dem Programm. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel ging es los zum ersten Garten:

Garten „Woolbeding“

Beim ersten Blick auf diesen Garten dachte ich: na ja, es kann ja nicht jeder Garten umwerfend toll sein. Am Ende hatte ich mein Urteil vollständig revidiert und war begeistert. Gut, auf 500 Hektar Fläche kann man nun auch schon einiges anstellen. Da ich aber wusste, dass zu den alten Herrenhäusern oft auch Wiesen und Felder gehörten, erwartete ich nicht unbedingt einen Riesengarten.

Hinter dem Herrenhaus lag eine Kapelle mit Friedhof, dazwischen kurzgeschorene Rasenflächen mit Kricketbahn und Beete mit Blumen. Mittendrin eine moderne Brunnenskulptur – ich glaube, ich habe nicht einmal ein Foto davon gemacht. Das gefiel mir einfach nicht vor dem alten Haus. Aber die Landschaft drumherum einfach toll und der Garten fügte sich so schön ein. Schließlich machten wir uns auf den Weg in den tiefergelegenen Teil des Gartens. Und da war es wunderschön. Alte Bäume, See, Wasserfall, Wassergott und Teehaus, ein Aussichtsplatz zur Vogelbeobachtung und, und, und … Und zum Schluss waren auch Kapelle und Friedhof geöffnet und wir sahen uns staundend die alten Gräber und die Architektur der Kapelle an. Großartig!

Ich zeige euch einfach die Fotos, da könnt ihr euch selbst ein Bild von diesem Garten machen. Zuerst die Fotos aus dem oberen Teil:

 

Das letzte Bild zeigt schon den Ausblick in die zum Teil noch gestaltete Landschaft auf dem Weg in den unteren Gartenteil. Vorbei an Pferdeweide und Vogelschwarm an einer „wilden“ Wasserstelle ging es in den Wald und da gab es einige großartige (Aus-)blicke.

 

Ich bin gespannt, wie ihr diesen Garten findet und ob ihr ihn genauso toll findet, wie ich. Mit dem nächsten Garten geht es bald weiter. Wir waren nämlich anschließend noch in „Parham House“. Und hier habe ich mein erstes Mitbringsel gekauft – das zeige ich dann auch.