Schon Geschichte … Dienstag, Feb 16 2016 

Nu is sie wech – seit gestern Abend ist die Gartengrenze frei …, ich freue mich so! Jetzt muss ich Erde besorgen, Wildkraut etc. entfernen, zwei Bäume müssen noch raus und dann kommt die neue Hecke. Na ja, nicht ganz. Eventuell wird erst der neue Teich gebaut und dann die Hecke gepflanzt. Das wird ein wenig davon abhängen, wie schnell ich alles umsetzen kann und ob die Nachbarn bereit sind, noch bis Ende März auf die neue Hecke zu warten. Wir werden sehen …

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Projekt 1 in diesem Jahr … Sonntag, Feb 14 2016 

… ist die olle Thujahecke auf der rechten Gartenseite. Leider hatten die Vorbesitzer irgendwie vergessen, dass die Dinger geschnitten werden müssen. Nein, sie durften fast frei wachsen, dazwischen Eibe und Wacholder. Teilweise hatten sich im Durchmessen drei Meter Hecke gebildet, was aber auch daran lag, dass das ganze zweireihig angelegt war. Unser Nachbar hat immer geschnitten, bei ihm sah das auch ganz in Ordnung aus. Auf unserer Seite übel. So übel, dass es kaum Fotos gibt, weil ich das Elend einfach nicht auf meinen Fotos haben wollte. Im letzten Herbst haben wir also beschlossen, das Ding muss weg. Vor allem weil es locker 3 Meter Höhe auf unserer Seite hatte und die sind einfach nicht zu schneiden. Davor ist ja kein Platz, weil alles so zugewuchert ist … Unsere Nachbarn zur linken sind super, sie haben gleich gesagt, da machen wir mit. Und wir haben eine tolle Lösung gefunden. Nachbar rodet die Hecke, wir pflanzen neu. Letzte Woche rief mich Nachbar an und meinte, er fängt schon mal an, das Grün runterzuschneiden, damit nicht so viel an den Stämmen dran ist, wenn sie gerodet werden. Als ich nach Hause kam, war schon die Hälfte der Hecke weg. Zu Tage kamen dicke, richtig dicke Stämme an den Thujas. Morgen sollen die ersten rausgeholt werden. Ich drücke die Daumen, dass das gut klappt, wir haben ja Sandboden, ich hoffe, dadurch wird das nicht ganz so schwer. Ich bin arbeiten und muss mir das glücklicherweise nicht anschaun. Am Freitag sollen dann die restlichen raus, ich bin gespannt. Neue Heckenpflanzen habe ich schon gekauft, sie stehen beim Gärtner und werden geliefert, sobald ich anrufe und darum bitte. Nachbar wollte auf gar keinen Fall Laubhecke (schade!) wegen Pool und so, wir haben uns dann auf Heckenkirsche geeinigt. Ich habe die Sorte „Green Torch“ gekauft – sie soll schmal und straff nach oben wachsen und 200cm erreichen. Wenn ich also davon ausgehe, dass sie wahrscheinlich tatsächlich eher 300cm erreichen könnte, sind wir gut im Rennen. Wir wollen sie auf maximal 250cm halten, damit sich der Schnitt gut bewerkstelligen lässt.

Helau und Alaaf im Februar Montag, Feb 8 2016 

Viel gibt es nicht zu berichten: Ich war noch einmal im Garten und habe ungefähr schon 3/4 an Stauden etc. zurückgeschnitten. Die linke Gartenseite fehlt noch, außerdem habe ich die Bauernhortensien vorsichtshalber noch in Ruhe gelassen und auch der Sommerflieder wartet noch. Einige Rosen müssen auch noch zum Frisör, nun ja, es ist ja erst Februar. Das milde Wetter soll noch einmal vom Winter abgelöst werden, deshalb ist es gar nicht schlimm, wenn noch einiges steht.

Ansonsten geht es nun langsam aber sicher in die nächsten Projektphasen. Punkt 1 ist die olle Thujahecke auf der rechten Seite. Die soll innerhalb der nächsten 2 Wochen gerodet werden. Auf jeden Fall vor März, wegen des Vogelschutzes. Allerdings habe ich da noch nie ein Nest o.ä. drin gesehen. Egal, wir werden auf jeden Fall Rücksicht nehmen.

Wenn die Hecke gerodet ist, werden im nächsten Schritt die Gartenteiche zusammengelegt und erneuert. Das wird eine größere Aktion, ich bin gespannt, wie es Ende März aussieht. Da werde ich einiges an Randbepflanzung rausnehmen müssen und auch die Teichpflanzen aus dem Becken holen, bevor es losgeht. Anschließend soll die neue Hecke zu den Nachbarn gesetzt werden. Da werde ich noch Mutterboden besorgen müssen, der Boden ist extrem sandig und ausgelaugt. Und der Aushub aus dem Teich wird vermutlich auch nur Sand sein. Damit wurde hier fleißig gebaut *augenroll*. Jedenfalls ist die Hecke bestellt.

Und wenn das fertig ist, dann sind die großen Erneuerungen erst einmal erledigt – glücklicherweise. Irgendwann möchte ich dann noch mal ein Glashaus haben, am liebsten an die Stelle an der jetzt die recht morsche Gartenhütte steht. Aber na ja, erst einmal hält die noch. Mal sehen, ob und wann das was wird 😉

 

Der erste Akt im neuen Gartenjahr Freitag, Dez 27 2013 

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Mitte März wurde umgesetzt, was schon seit Wochen geplant war: Die Eibenhecke am Ende des Gartens war jahrelang in die Breite und Höhe gewachsen. Anfang 2013 hatte sie locker 4 Meter Höhe und 3 in der Tiefe. Aber so eine alte Eibenhecke ist viel zu wertvoll, um sie zu zerstören und deshalb haben wir uns fachkundige Hilfe geholt und einen Regenerationsschnitt versucht. Wegen des Alters und der Größe der Hecke wurde zunächst nur die äußere Seite geschnitten. Sehr radikal, man glaubt nicht, dass da jemals wieder etwas austreibt. Das hätte ich mich alleine nie getraut. 2014 kommt nun die innere Seite an die Reihe und dann wird die Hecke auch in der Höhe gestutzt. Ich denke, 3 Meter tun es auch. Beim letzten Schnitt  dachten wir, wir könnten das Schnittgut mit einem kleinen Hänger entsorgen – ein Blick auf das Grün reichte, um festzustellen, dass ein deutlich größeres Gefährt notwendig war, als gedacht. Glücklicherweise hatten wir die Möglichkeit, einen Trecker mit Anhänger zu leihen und das Schnittgut abzutransportieren. Einen halben Tag haben wir alleine dafür benötigt. Und wochen- nein monatelang haben wir von jedem Spaziergänger, Radler u.s.w. zu hören bekommen, dass diese Hecke nie wieder austreiben wird – es war zum Mäusemelken. Nicht dass sie uns angesprochen hätten, die Hecke ist ja dennoch recht blickdicht geblieben, weil nur eine Seite geschnitten wurde. Im vorbeigehen und -fahren wurde diverse Mutmaßungen über die Trottel angestellt, die eine Hecke so schneiden … Manchmal war mir danach aus der Hecke herauszuspringen wie ein grünes Teufelchen. Natürlich auch deswegen, weil wir ein bißchen Angst hatten, dass es wirklich schief geht und wir die schöne alte Eibenhecke gemeuchelt haben. Bis Juni hat es dann auch tatsächlich gedauert, bis deutlich erkennbare Austriebe sichtbar wurden. Das lag natürlich auch am nicht enden wollenden Winter. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die Hecke so verjüngt ist, dass sie wieder Blickschutz bietet UND gut in Form ist. Aber anders geht es nicht! In ein paar Jahren wird sie hoffentlich eine schöne, stattliche Eibenhecke sein und kein Riesenmonstrum mit Löchern. Jedenfalls bin ich froh, dass es Eibe ist und keine ungepflegten Lebensbäume wie an den anderen Gartenseiten. Was mit denen passiert, ist mir noch nicht klar. Ein solcher Schnitt wie bei der Eibe ist ja nicht möglich.