„Neue“ Wege! Donnerstag, Aug 17 2017 

Ich habe in diesem Garten unendlich viele Rasenkantensteine gefunden. Teilweise als Fundament für große, quadratische Betonplatten. Besonders hinter der Garage wurden sie so verlegt. Da wir im letzten Jahr an die Stromzufuhr für den Gartenteich mussten, haben wir einen Teile der Steine aufnehmen müssen. Seitdem lag das nun so unaufgeräumt rum. Jetzt endlich habe ich es geschafft, diese Baustelle in Angriff zu nehmen. Noch sieht die Ecke furchtbar aus, aber den ersten Teil der Kantensteine habe ich nun schon herausgeholt und gleich im Garten verbaut. Der Rasenweg zur Hütte hat nun eine Begrenzung aus Stein. Ich hoffe, so die furchtbaren Gräser aus den Beeten heraushalten zu können. Sie treiben furchtbare Ausleger und sind kaum aus dem Boden heraus zu bekommen.

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Unser Kater hat alles genau geprüft und untersucht und für gut befunden. Jetzt kann er trockenen Fusses durch den Garten 🙂

Noch mehr Wasser … Mittwoch, Aug 16 2017 

Auf der rechten Seite des Gartens liegt der Teich, aber auf der linken Seite gab es „nur“ Beete. Außerdem wollte ich Refugien für die vielen Molche schaffen, die in unserem Garten wohnen. Sie sind zwar auch im Teich unterwegs, müssen sich den aber mit Fröschen und Fischen (und diversen anderen Tierchen, wie Libellenlarven zum Beispiel) teilen. Gestern habe ich also zwei Mörtelbecken in den Boden eingelassen und zudem mein selbstgebautes Wasserspiel repariert. Das hatte ein unvorsichtiger Gärtner demoliert, als wir ihn engagiert hatten, die furchtbare Thujahecke zurecht zu stutzen. Das kleinere Becken soll am Rand mit Moos zuwachsen. Es liegt fast dauernd im Schatten und auf dem Boden bildete sich immer Sternmoos. Ich hoffe, das wird jetzt weiter wachsen.

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Das größere Becken dienst gleichzeitig als Wasserreservoir für den Zierbrunnen. Es soll noch eine Umrandung aus Polygonalplatten bekommen, die muss ich aber erst besorgen.

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An unserem Frühstückssitzplatz unter der Linde hört man es nun leise plätschern.

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Für das kleinere Becken habe ich den kleinen Waldweg entfernen müssen. Der wucherte eh immer zu und die Wegplatten konnte ich gut gebrauchen, um den Teichrand besser abzudecken. Das störte mich schon die ganze Zeit, jetzt finde ich es besser, wenn auch noch nicht optimal.

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Das war mein gestriges Tagewerk und ein Teil des heutigen. Das zeige ich euch aber erst morgen. Ich bin froh, endlich ein paar Projekte auf der Liste weniger zu haben 🙂

Gartenglück Dienstag, Aug 8 2017 

Mein kleiner Gemüse- und Kräutergarten gibt alles: Ich habe rund 5 Kilo Kartoffeln geerntet und schon wieder Zucchini (wer soll die bloß alle essen?). Ich habe nur eine Zucchinipflanze, aber die ist unglaublich groß geworden und macht riesengroße Früchte. Und die sind nicht einmal mehlig, sondern knackig und schmecken sehr gut. Aber ehrlich, jeden Tag Zucchini mag ich auch nicht, also verschenke ich fleißig an meine Nachbarinnen. Die Kartoffeln sind makellos, teilweise sehr groß. Ich habe vergessen, das Sortenetikett aufzuheben, deshalb konnte ich gar nicht nachgucken, wann sie „fertig“ sind. Aber da das Laub schon ganz gelb war und auf der Erde lag, habe ich sie einfach geerntet. Und sie sind auch tatsächlich gut ausgereift.

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Eine Schale Tomaten fiel auch noch ab. Leider überwiegend Roma-Tomaten. Die esse ich zwar eigentlich sehr gerne, aber diese Sorte ist irgendwie etwas mehlig, das mag ich gar nicht. Ich werde also morgen Tomatensauce daraus kochen, wenn ich noch ein paar zusätzlich ernten konnte. Die gelben Tomaten heißen übrigens „Goldene Königin“. Die sind höchst lecker, deshalb werden sie auch gleich in meinen Magen wandern 🙂

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Ich habe es gerade noch geschafft den Mangold zu pflanzen, da öffnete der Himmel mal wieder seine Schleusen. Schade!

Regenpause Samstag, Aug 5 2017 

Es ist ganz schön nass draußen, heute hat es den ganzen Tag geregnet. Erst zum Abend hin kam dann auch mal die Sonne raus. Die Zeit habe ich genutzt und einen Gang durch den Garten gemacht. Die Rosen setzen wieder Knospen an, meine Zinnien öffnen ihre ersten Blüten, das Kartoffellaub wird gelb, schon wieder ist eine riesige Zucchini zu ernten und die afrikanischen Schmucklilien blühen. Und überall wuseln fette Nacktschnecken durch die Beete und über die Wiese *grummel*.

Ich überlege gerade auch ein neues Projekt (obwohl meine alten Projekte noch nicht abgeschlossen sind). Ich möchte unbedingt eine Hainbuchenhecke setzen, leider fehlt der Platz dazu. So kam mir die Idee einen doppelten Torbogen anzulegen. Ich denke noch über den richtigen Standort nach, da kämpfen zwei Stellen gegeneinander. Bis September/Oktober habe ich ja noch locker Zeit zum Nachdenken, das Ergebnis werde ich dann zeigen. Jetzt hoffe ich erst einmal auf Sommerwetter und wünsche euch allen schöne Sonnentage.

Englische Woche – Tag 6, Heimfahrt mit Gartenbesuch Samstag, Sep 24 2016 

Der sechste Tag unserer Reise ist der letzte gemeinsame und der Abschluss unserer Englandreise. Als besonderes Highlight hat die Reiseleitung noch einen Garten auf der Rückreise durch die Niederlande für uns ausgesucht. Fand ich schon vorher gut, so ist die Wegstrecke abgekürzt und bei einer Pause einen Garten besichtigen, ist doch netter, als auf einer Raststätte zu hocken. Da wusste ich aber auch noch nicht, was uns erwartet. Was für ein Garten – so was Schönes gar nicht weit von zu Hause weg. Da fahre ich bestimmt noch einmal hin – am liebsten im Frühjahr, wenn Zwiebeln und Frühlingsblüher ihre Farben zeigen.

Die Gartenbesitzer haben ihren ganzen Garten in Räume eingeteilt und alles Zimmer sind unterschiedlich. Mal spielt die Farbe eine Hauptrolle, dann die Formen, Wasser oder Ausblicke in die Landschaft. Also schon ein wenig englisch geprägt, aber trotzdem mit einem eigenen Stil verbunden.

Wenn es überhaupt etwas gibt, was ich zu unken hätte, dann dies: Die Räume waren überwiegend „formal“ gestaltet und meist symmetrisch. Ich denke, das hätte ich anders gemacht, ein wenig mehr Abwechslung der Beetformen hätten dem Garten sicher noch mehr Spannung verliehen. Trotzdem: einer der schönsten Gärten für mich, wo ich doch diese Raumaufteilung im Garten so mag.

Zur Begrüßung wurden wir schon mit Kaffee, Tee und Kuchen beglückt. Nachdem wir den Garten besichtigt hatten, durften wir zu einem Mittagessen auf einer herrlichen Veranda einkehren. Wirklich schön! Schaut doch mal selbst:

 

Und zum Schluss gab es noch einen Raum, in dem Jungpflanzen aus dem Garten, Neues zum ausprobieren und Pflanzen, die an anderen Standorten nicht wachsen wollten, ihren Platz hatten. Und: Man konnte einen großen Teil kaufen! Nun ja, sie waren prächtig vorgezogen und kosteten deutlich weniger als beim Gärtner. Tja, so hatte ich dann ruckzuck zwei große Taschen voll mit Wunschpflanzen. Und das ganze für 20 Euro, da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Jetzt wächst der Nachwuchs in meinem Garten und ich hoffe, er kommt so gut zurecht, wie in diesem tollen Garten. Übrigens war ich nicht die einzige, die dort zugeschlagen hat. Wäre unser Bus größer gewesen, hätten wir den „Probierraum“ bestimmt leergekauft.

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Gegen 15.30 Uhr kamen wir dann wieder am Dortmunder Hauptbahnhof an. Einige wurden abgeholt, einige hatten noch einen weiten Weg nach Berlin, Hamburg und Süddeutschland vor sich. Rückblickend muss ich sagen, diese Reise hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Die Ankündigung für die Reise nächstes Jahr habe ich auch schon bekommen und die würde mich wirklich reizen. Aber jedes Jahr mag ich so eine Fahrt jetzt auch nicht machen, vielleicht im übernächsten Jahr wieder. Nächstes Jahr will ich mit meinem Mann zur IGA in Berlin und evtl. zur Chelsea Flower Show nach London. Mal gucken, was wir schaffen 🙂

 

 

Der letzte Abend Freitag, Sep 23 2016 

Hübsch war der Pub, in dem wir unser letztes englisches Essen bekommen haben. Es war mein erster englischer Pub, insofern habe ich natürlich keine Vergleichsmöglichkeiten. Und er war natürlich auch relativ groß, wir waren ja schließlich eine ganze Reisegruppe. Auf jeden Fall war das Essen sehr lecker und ich hätte anschließend gerne noch den Ort ein wenig erkundet. Aber das Schiff wartet nicht auf uns, also los, keine Zeit mehr zu gucken.

Englische Woche – Tag 5, später Mittwoch, Sep 21 2016 

Dieser Garten war etwas ganz besonderes. Es ist der, einer der Gartenqueens Englands: „Beth Chatto“-Gardens. Er ist anders als alle anderen Gärten, die wir zuvor besucht haben. Ruhiger, weniger bunt, weniger Blumen, mehr Stauden, mehr Gehölze, mehr Schatten. Kleine Wasserflächen mittedrin, null Deko. Kurz: es ist ein Ort der Entspannung und Erholung, ich hätte endlos in diesem Garten herumspazieren könne, obwohl er längst nicht so groß ist, wie die Gärten der letzten Tage. Besonders nach dem menschenlastigen Besuch von Borde Hill tat dieser Garten einfach nur gut. Und am Ende kommst du in den sonnigsten Teil des Gartens mit Kiesflächen, natürlich wirkender Bepflanzung, trockenheitsverträglichen Stauden und Blumen. Ich war wirklich überrascht, welche Wirkung dieser Garten auf mich hatte. Liegt es an der meisterlichen Gestaltung? Liegt es an den Pflanzen? An Bäumen und Sträuchern? Ich weiß es nicht, aber hier fühlte ich mich einfach wohl. Seht selbst:

 

Am Abend gehen wir noch in einen Pub: Abschiedsessen. Danach gehts schon wieder auf die Fähre und über Nacht nach Holland. Das zeige ich euch beim nächsten Mal. Und einen absolut spektakulären Garten habe ich auf der Heimreise auch noch – den müsst ihr euch anschauen. Nicht perfekt, aber schon ziemlich nahe dran 😉

Rosenhandschuhe Montag, Sep 19 2016 

Hier kommen sie, meine neuen Rosenhandschuhe aus England. Noch netter wäre natürlich gewesen, wenn sie komplett aus Leder gewesen wären, aber für den Preis kann man nicht alles haben. Ach ja, ich hatte vergessen, von der Rosenschere zu erzählen, die ist auch mitgekommen. Ein Foto von den „Winterkartoffeln“ zeige ich dann später. Sie haben wunderbar ausgetrieben, aber sind natürlich noch längst nicht reif.

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Englische Woche – Tag 5 Sonntag, Sep 18 2016 

Unsere Englandreise geht zu Ende, die Tage vergingen wie im Flug. Heute noch und morgen, am Abend bin ich dann schon wieder zu Hause. Aber erst einmal haben wir noch ein tolles Tagesprogramm vor uns.

Heute geht es am Vormittag nach „Borde Hill“, eine ehemalige Farm, die mittlerweile ein öffentlicher Garten ist. Aber sie liegt inmitten von Feldern, es gibt riesige Rasenflächen und einen „Hausgarten“, wobei dieser auch eher groß ist und riesige Rabatten und einen Teich bereit hält. Die Rabatten in Hausnähe waren hübsch bepflanzt, der Teich sehenswert und das leicht hügelige Gelände schön zu durchstreifen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es (noch) nicht der sehenswerteste Garten ist. Vielleicht wird er durch die weitere Gestaltung noch ansprechender, es werden ja immer noch neue Teile angelegt.

Besonderes Highlight war aber der Zufall: ausgerechnet an diesem Tag war hier Gartenmarkt. Unzählige Stände und unzählige Besucher durchstreiften die Marktfläche. Von Pflanzen und Blumen, Deko, Jagdbedarf bis zum Gartenhäuschen und -möbeln war alles da. Hinzu kam noch das Farmeigene Verkaufsgebäude – Mensch, war das ein Gewimmel. Aber, trotz der vielen Menschen, ist es mir gelungen, ein Mitbringsel zu erstehen. Ich habe endlich Rosenhandschuhe! Die zeige ich euch beim nächsten Blogbeitrag, ich finde sie echt hübsch. Hinterher habe ich mich fast geärgert, nicht noch ein paar in einer anderen Farbe migenommen zu haben. Sie waren recht günstig, zu diesem Preis habe ich hier noch keine gefunden. Jetzt muss ich halt nach England, wenn die gerade erworbenen Rosenhandschuhe ihren Geist aufgeben 😉

 

Englische Woche – Tag 4, noch später! Mittwoch, Sep 14 2016 

Heute geht es nach „Borde Hill“. Anfangs dachte ich, na ja, kann ja nicht jeder Garten ein Highlight sein. Allerdings, je länger ich drinnen war, desto besser gefiel er mir. Es ist halt ein öffentlicher Garten und das merkt man ihm anfangs schon deutlich an.Doch wenn man ihn dann durchstreift, stellt man fest, es gibt Ecken, die einem immer in Erinnerung bleiben werden!

Fantastisch fand ich zum Beispiel einen Gartenraum, der innerhalb der Mauern eines ehemaligen Gebäudes eingerichtet war. Ich weiß nicht, ob die Mauern so gebaut wurden oder ob tatsächlich einmal ein Haus dort stand und wir die Überreste sahen. Es hatte einen ganz besonderen Reiz: die alten verlassenen Mauern und innen ganz reduzierte Pflanzenauswahl. Durch die Fenster und Türen blicken die Besucher in den nächsten Raum oder in die umliegenden Beete. Wunderbar!

Besonders gefiel mir auch der „Paradise Way“, der war einfach traumhaft schön. Blumenrabatten rechts und links eines langen Weges und zur einen Seite auch noch einen herrlichen Blick in die Landschaft, wirklich, wirklich schön.Schon alleine dafür hat sich die Reise zu diesem Garten gelohnt.

Und – wie schon aus den Gärten vorher gewohnt – gab es natürlich auch einen Landschaftspark: mit viel Wald, Feld und alles aufs Schönste präsentiert. Aber seht selbst und guckt, ob ihr nicht auch einmal nach England fahren und den Garten „Borde Hill“ besuchen wollt.

Es gab übrigens auch ein reizendes, sehr kleines Café. Leider waren plötzlich zu viele Menschen da, die alle bedient werden wollten und die beiden Mitarbeiterinnen kamen einfach nicht hinterher. Wir hatten Glück, wir bekamen unseren Kaffee, kurz bevor wir zum Bus mussten.

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