Englische Woche – Tag 5 Sonntag, Sep 18 2016 

Unsere Englandreise geht zu Ende, die Tage vergingen wie im Flug. Heute noch und morgen, am Abend bin ich dann schon wieder zu Hause. Aber erst einmal haben wir noch ein tolles Tagesprogramm vor uns.

Heute geht es am Vormittag nach „Borde Hill“, eine ehemalige Farm, die mittlerweile ein öffentlicher Garten ist. Aber sie liegt inmitten von Feldern, es gibt riesige Rasenflächen und einen „Hausgarten“, wobei dieser auch eher groß ist und riesige Rabatten und einen Teich bereit hält. Die Rabatten in Hausnähe waren hübsch bepflanzt, der Teich sehenswert und das leicht hügelige Gelände schön zu durchstreifen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es (noch) nicht der sehenswerteste Garten ist. Vielleicht wird er durch die weitere Gestaltung noch ansprechender, es werden ja immer noch neue Teile angelegt.

Besonderes Highlight war aber der Zufall: ausgerechnet an diesem Tag war hier Gartenmarkt. Unzählige Stände und unzählige Besucher durchstreiften die Marktfläche. Von Pflanzen und Blumen, Deko, Jagdbedarf bis zum Gartenhäuschen und -möbeln war alles da. Hinzu kam noch das Farmeigene Verkaufsgebäude – Mensch, war das ein Gewimmel. Aber, trotz der vielen Menschen, ist es mir gelungen, ein Mitbringsel zu erstehen. Ich habe endlich Rosenhandschuhe! Die zeige ich euch beim nächsten Blogbeitrag, ich finde sie echt hübsch. Hinterher habe ich mich fast geärgert, nicht noch ein paar in einer anderen Farbe migenommen zu haben. Sie waren recht günstig, zu diesem Preis habe ich hier noch keine gefunden. Jetzt muss ich halt nach England, wenn die gerade erworbenen Rosenhandschuhe ihren Geist aufgeben 😉

 

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Englische Woche – Tag 3 Dienstag, Aug 16 2016 

Auch an diesem Tag klingelte früh der Wecker. Schließlich wollten zwei Gärten besichtigt werden und danach stand noch ein Strandbesuch in Littlehampton auf dem Programm. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel ging es los zum ersten Garten:

Garten „Woolbeding“

Beim ersten Blick auf diesen Garten dachte ich: na ja, es kann ja nicht jeder Garten umwerfend toll sein. Am Ende hatte ich mein Urteil vollständig revidiert und war begeistert. Gut, auf 500 Hektar Fläche kann man nun auch schon einiges anstellen. Da ich aber wusste, dass zu den alten Herrenhäusern oft auch Wiesen und Felder gehörten, erwartete ich nicht unbedingt einen Riesengarten.

Hinter dem Herrenhaus lag eine Kapelle mit Friedhof, dazwischen kurzgeschorene Rasenflächen mit Kricketbahn und Beete mit Blumen. Mittendrin eine moderne Brunnenskulptur – ich glaube, ich habe nicht einmal ein Foto davon gemacht. Das gefiel mir einfach nicht vor dem alten Haus. Aber die Landschaft drumherum einfach toll und der Garten fügte sich so schön ein. Schließlich machten wir uns auf den Weg in den tiefergelegenen Teil des Gartens. Und da war es wunderschön. Alte Bäume, See, Wasserfall, Wassergott und Teehaus, ein Aussichtsplatz zur Vogelbeobachtung und, und, und … Und zum Schluss waren auch Kapelle und Friedhof geöffnet und wir sahen uns staundend die alten Gräber und die Architektur der Kapelle an. Großartig!

Ich zeige euch einfach die Fotos, da könnt ihr euch selbst ein Bild von diesem Garten machen. Zuerst die Fotos aus dem oberen Teil:

 

Das letzte Bild zeigt schon den Ausblick in die zum Teil noch gestaltete Landschaft auf dem Weg in den unteren Gartenteil. Vorbei an Pferdeweide und Vogelschwarm an einer „wilden“ Wasserstelle ging es in den Wald und da gab es einige großartige (Aus-)blicke.

 

Ich bin gespannt, wie ihr diesen Garten findet und ob ihr ihn genauso toll findet, wie ich. Mit dem nächsten Garten geht es bald weiter. Wir waren nämlich anschließend noch in „Parham House“. Und hier habe ich mein erstes Mitbringsel gekauft – das zeige ich dann auch.

Englische Woche – Tag 2 Samstag, Aug 13 2016 

Bevor ich vom zweiten Tag der Englandreise erzähle, muss ich noch mal etwas klar stellen: Die Reise war wunderbar! Ich bin nur nicht die Gruppenreisende! Und ich könnte mir gut vorstellen, privat mal Land und Leute besser kennenzulernen. Aber ich würde auch eine Gruppenreise nicht grundsätzlich ablehnen – es kann durchaus sein, dass ich so eine Reise noch einmal (oder mehrmals) mache! Ich hoffe, das ist jetzt verständlicher. Eine Mitreisende hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass es sich so anhöre, als wäre es nicht schön gewesen – Nein! Wirklich nicht! Die Reise war wunderbar (sagte ich schon, oder?). Jetzt aber zum zweiten Tag.

Seeeehr früh klingelte der Wecker, denn in England gibt es keine Sommerzeit. Also die Uhr eine Stunde vorstellen. Um 7.30 Uhr nach einem guten Frühstück auf der Fähre ging es wieder in den Bus, durch die Passkontrolle und dann zum ersten Garten. Ich habe nur aus dem Fenster geguckt und war sofort fasziniert vom Land und den Ortschaften. Ich glaube, wir sind so eine oder eineinhalb Stunden unterwegs gewesen.

Der Garten „Legsheath Farm“

Rund drei Hektar sind eine stolze Größe für einen Garten. Es war aber längst nicht der größte, den wir gesehen haben. Wir wurden vom Eigentümer selbst in Begleitung seines Hundes vor dem prachtvollen Haus begrüßt. Von der Terrasse aus blickte man ins Tal über den gepflegten Landschaftsgarten in die traumhaft schöne Umgebung, Wälder, Wiesen und Felder. Dazwischen Schafherden und Vogelschwärme. Er führte uns zunächst in den Landschaftsgarten, einfach nur schön. Riesige sauber gemähte Rasenflächen grenzten an die „wilden“ Nachbarn, herrliche Bäume warfen ihre Schatten teilweise darüber, ein kleiner See bildete den tiefsten Punkt. Ein riesiges bepflanztes Beet bildete in der Mitte dem Blick einen Halt und dahinter: noch mehr Wasser. Ein kleines Häuschen mit toller Dachkonstruktion und der kleine Hundefriedhof waren hier mit Sicherheit Besonderheiten. Schaut selbst! Leider sind die Fotos nicht so gut, weil wir nicht zur besten Tageszeit zum fotografieren unterwegs waren.

 

Danach ging es wieder Richtung Haus, dort sind Blumenbeete, Pool, Gartenhaus und Wirtschaftsgebäude in einem Hof untergebracht. Die Blumenbeete waren entlang eines geraden Weges verteilt, von hohen Hecken umgeben. Passte einfach zu diesem Gelände, ich selbst könnte mir das in meinem Garten nicht vorstellen. Toll war das Poolhaus, mit Kamin, Loungeecke und Küche – Respekt!

 

Besonders gefallen hat mir das Offene, Weite dieses Gartens und die Natur um die gestalteten Bereiche herum. Das wirkte einfach großartig.

Am Ende unseres Rundganges gab es noch leckeren Tee/Kaffee und wenn ich mich recht erinnere auch Kuchen. Und schon mussten wir Abschied nehmen vom stolzen und so freundlichen Besitzer des Anwesens. Wir saßen wieder im Bus und weiter ging es zum nächsten Garten. Darauf müsst ihr aber noch ein bißchen warten.

Winter am See Samstag, Jan 12 2013 

Endlich schien mal wieder die Sonne. Ein Blick auf den Halterner Stausee ist mir gerade noch gelungen, bevor jetzt wieder Wolken die Sonne verschleiern. Aber morgen soll das Wetter schön werden, da will ich mal einen richtigen Streifzug mit der Kamera machen.