Gravetey Manor war der einzige Garten, in dem wir uns als Gruppe mit einem Gärtner als Gartenführer bewegen mussten. Man darf nicht alleine hinein, bzw. alleine hindurch gehen. Kein Wunder, das ehemalige herrschaftliche Haus ist heute ein Hotel. Und da möchte man als Gast natürlich nicht ständig fremden Menschen begegnen, die alles fotografieren, was rundum zu sehen ist. Zumal der Garten für die Hotelgäste viele Plätze zum erholen und ausruhen bietet. Alle schön abgeschirmt und voller Ruhe – traumhaft! Das hat mir so gut gefallen.

Der Gärtner hatte eine Menge zu erzählen. Wir hätten ihm den ganzen Tag zuhören können. Dafür reichte die Zeit aber leider nicht. Am Beginn des Gartenbesuchs lag ein geradliniger Weg mit Bänken und Blick ins (zum Haus gehörenden) Tal. Hier erfuhren wir, dass es im Frühling einem blauen Meer gleicht. Die Gärtner haben in den vergangenen Jahren Unmengen an Zwiebeln gesetzt. Einen traumhaften Blick hatte man aber selbst im August.

Weiter ging es am Hotel (und den besagten Sitzplätzen) vorbei, auf eine riesige Fläche mit englischem Rasen, die teilweise auch als Crocketfeld genutzt wird. Von hier aus, durch den sehr natürlich anmutenden Staudengarten durch ein Wäldchen zum Gemüsegarten. Der war bestimmt fünfmal so groß, wie mein ganzer Garten. Aber er dienst der Selbstversorgung des Hotels, sprich, das Gemüse, Kräuter und Obst kommt von hier direkt in die Hotelküche oder auf den Tisch. Ich zeige euch einfach Fotos, dann könnt ihr euch vorstellen, was ich meine. Ach ja, falls sich jemand wundert: Den Hund habe ich so oft fotografiert, weil ich ihn so schön fand und er so ein schlauer Begleiter war. Er brauchte keine Kommandos, ein Blick auf „seinen“ Gärtner reichte immer aus, um zu wissen, was als nächstes kam.

 

 

 

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