An diesem Tag standen gleich drei Gärten auf dem Programm. Der erste war der Garten Luctons, ein Privatgarten eines sehr netten Ehepaares. Wir wurden herzlich empfangen, nachdem der Bus die seeehr schmale Straße zum Garten erreicht hatte. Da erst wurde mir so richtig klar, warum wir mit einem eher kleinen Bus unterwegs waren. Ein größerer hätte einige Male umkehren müssen, weil er durch die schmalen Gassen und Sträßchen der Ortschaften nicht durchgekommen wäre.

Es war ein herrlich sonniger Tag und wir begannen gleich im Vorgarten mit der Besichtigung.Der bestand aus buchsgefassten kleinen Beeten, die zu einem großen Muster zusammengefügt waren. Nach dem Durchgang zum Garten gab es erst einmal Ahhs und Ohhs, denn wir blickten auf einen riesigen Rasen, der im hinteren Teil mit Beeten und Gehölzen bestückt war. Eine Obstbaumwiese (mit Hängematte), ungeschnittene Grasflächen, ein Gemüsegarten und ein Wasserbecken komplettierten den Garten.

Hier durften wir auch den „Arbeitsgarten“ anschauen, wo Jungpflanzen gezogen wurden und auch die Komposthaufen lagen. Dort gab es ein großes Hühnergehege, der Gartenbesitzer öffnete für uns sogar das Hühnerhaus, da lagen vier Eier. Er meinte: jeden Tag sind es vier.

Zurück am Haus durften wir uns in dem herrlichen Wintergarten Kuchen und Kekse, in der Küche Kaffee und Tee holen und damit in den Garten verschwinden. Ich hatte mir mit einigen anderen meinen Lieblingsplatz in diesem Garten ausgesucht: Die Pergola, direkt unterhalb des Hauses, bewachsen mit Wein – das war ein herrliches Licht dort.

Der Vorgarten

 

Der Ziergarten

 

Der Gemüse-, Obst- und Arbeitsgarten

 

Weiter geht es in den nächsten Tagen mit „Gravetye Manor“.

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