Mit dem Bus ging es gleich weiter zum zweiten Garten an diesem Tag. Auf dem Weg dorthin konnte ich schon einen Blick im Vorbeifahren auf unser Hotel werfen.

RHS Garden Wisley

RHS steht für Royal Horticultural Society. Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt Hilfestellung bei der Anlage von Gärten, bzw. der Pflanzenpflege zu geben, Gärtner auszubilden und wissenschaftliche Forschung zu betreiben. So lag vor uns ein Gelände, das mehr Schaugelände ist, als „Garten“. Zumindest, wenn ich an meinen Garten zu Hause denke. Ob Alpinum, Obstgarten, Gemüsegarten, Heidegarten, Wildblumengarten, Arboretum oder, oder, oder …

Wir mussten uns entscheiden. Für das rund 20 Hektar große Gelände kann man mehrere Tage brauchen, wenn man alles genau anschauen will. Wir wollten auf jeden Fall die Schaugärten sehen, also marschierten wir durch das Alpinum gleich dorthin und verbrachten dort ein Stündchen. Im Gemüsegarten waren wir auch und noch hier und da. Ich wäre gerne noch in das relativ neue riesige Gewächshaus gegangen, aber weder reichte die Zeit, noch wollte jemand mitgehen. Also habe ich mir das für ein anderes Mal aufgehoben. Beim Gang durch den Rosengarten habe ich auch noch eine Rose entdeckt, die wohl in meinem Garten einziehen wird, ihr Name ist „Hot Chocolate“. Ich habe mittlerweile nachgeschaut, man kann sie tatsächlich bei uns bestellen *hurra*.

Am Ende wartete noch die Gärtnerei und der Gartenshop! Da will man ja schließlich auch gucken. Ich habe aber nix gekauft – schließlich kamen ja noch einige Gärten mit Shops und Gartenpfllanzen, da wollte ich nicht schon gleich loslegen, zumal im Bus kaum noch Platz war für Großeinkäufe. Da musste also wohl überlegt werden, was man mitnimmt und was nicht.

Ihr seht im folgenden nur eine winzige Auswahl an Fotos aus diesem großartigen Gartengelände, für den Garden Wisley benötigt man viiiieeel Zeit. Es gibt eine Menge zu entdecken und zu lernen.

 

 

Am frühen Abend ging es dann zum Copthorne Hotel. Es gefiel mir tatsächlich so gut wie auf den Fotos im I-Net, ein rustikaler Bau mit entsprechender Einrichtung. In meinem Zimmer hätte ich gut auch drei Wochen aushalten können, behaglich eingerichtet und mit allem was ich für einen Urlaub benötige ausgestattet. Es war allerdings etwas warm, die Sonne stand ab Nachmittag darauf, ich fand es aber nicht schlimm und hatte in der Nacht das Fenster geöffnet. Das „Dinner“, also unser Abendessen war sehr gut. Man muss sich etwas umstellen, weil das Gemüse manchmal noch seeehr bissfest ist, aber gut. Auf jeden Fall sind wir täglich mehr als satt geworden! Ich zeige euch mein Zimmer, den Rest habe ich nicht fotografiert, es liefen ja überall Gäste herum, da wollte ich nicht stören. Es gibt übrigens auch einen Wellnessbereich, Swimmingpool, Friseur, Massage etc. pp. Dafür hatte ich aber nun wirklich keine Zeit 😉

 

 

Ich habe ausgezeichnet geschlafen und mich dort wohl gefühlt.

Advertisements