Auch dieses Gelände ist sehenswert – auch wenn das Gebäude frisch renoviert ist und auch der Garten mehr und mehr zurück erobert wird. Besonders das Wasserbecken hat mir gut gefallen. Ich dachte immer, das sei eine Idee der modernen Gartengestalter – ist es aber offenbar gar nicht. Man kann sich gut vorstellen, an der steil abfallenden hinteren Wand im Wasser zu „schweben“ mit Blick auf die Berge und weiter links das Tal von Palma mit der riesigen Stadt. Allerdings ist das sieben Meter tiefe Becken kein Pool, sondern ein Wasserreservoir. Der Bischoff, der Haus und Garten bauen ließ, wollte unbedingt gaaanz viel Wasser für Pflanzen und Treppen und Viehzucht haben. Auch die Terrassen sind hübsch, leider jedoch sehr verwildert. Auf den oberen Terrassen gibt es noch eine (künstliche) Grotte und Aussichtstürmchen, bzw. Teehäuser. Leider konnte man ganz oben nicht hin, ich nehme an, die Wege sind nicht mehr sicher. Der kleine Barockgarten liebt vor dem Haus und ist erst in den letzten Jahren wieder aufgetaucht – mehr zufällig bei Bauarbeiten. Da fanden die Arbeiter die Randsteine der Beete und Wege, sodass der Garten wieder hergestellt werden konnte.

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