Heute bin ich einer Einladung zur Offenen Gartenpforte gefolgt und habe den Garten Engelhardt in Witten-Bommern besucht. Netterweise hatte ich die Einladung von der GDS (Gesellschaft der Staudenfreunde/Dortmund) weitergeleitet bekommen, sonst wäre mir dieser schöne Garten entgangen. Auf den ersten Blick dachte ich: Aha, oke – mal sehen. Ich stand vor einem Fachwerkhaus mit liebevoll dekorierter Eingangstür. Rechts davon eine Wiese, in die mein Garten dreimal gepasst hätte. Darauf zwei Liegestühle – „ist das alles?!“ fragte ich mich. Dann sah ich einen weiteren „Eingang“ in eine Art Wintergarten oder verglasten Flur. Diese Tür wurde mir auch gleich von einem netten Herrn geöffnet (ich weiß nicht, ob es der Hausherr war). Mit warmen Worten wurde ich empfangen und gleich um die Spende für die Flüchtlingshilfe in Witten gebeten. Die habe ich gerne gegeben und durfte mich auch gleich umsehen. Kuchenbuffet, Kaffee, Salat, Tee, Wasser … was das Herz begehrt an einem Vormittag mitten in der Woche 🙂 Außerdem eine kleine Stube, in der von der selbstgemachten Marmelade, über Filz, Taschen u.ä. alles mögliche angeboten wurde – sehr hübsch. Der Ausgang in den Garten überraschte: es ist ein Hanggarten und wenn ich Hang sage, dann meine ich HANG. Respekt der Gärtnerin, die mit ein wenig Hilfe dieses ganze Gelände alleine meistert. Und nicht einfach mit Bäumen, Sträuchern und Hecken – nein, Rosen, hunderte von Dahlien, Engelstrompeten, Funkien, Fuchsien, Herbst-Alpenveilchen, Apfel- und Zierapfelbäume, Quitten, Trauben, Beeren – ein Paradies! Und immer wieder Treppen, Sitzplätze, Gewächshaus, Pavillion – Herz, was begehrst du mehr! Die Dahlien: unglaublich. Manche deutlich größer als ich selbst. Die Engelstrompeten – meine Güte, was für Riesen. Und an jedem Sitzplatz gab es ein Tütchen mit Weingummi, manchmal auch Kaffe, aber immer einen tollen Ausblick. Über „Waldwege“ ging es hinauf, an den Staudenbeeten wieder hinunter (man hätte aber auch andersherum gehen können). Den ganzen Hang hinunter fließt ein kleiner Bach, der aus einem großen Brunnenbecken gespeißt wird – sieht toll aus. Und dann gab es noch viele Kunstwerke, Filz, Seidenmalerei und Perlen zu sehen. Aber bitte schaut selbst, ich durfte fotografieren und habe auch die Erlaubnis, diese Bilder zu zeigen. Aber ich zeige natürlich nicht alles und außerdem ist live sehen doch noch einmal anders. Ach ja, der Garten ist noch bis Ende August geöffnet!

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