Einen Tag gab es, da war es mit 23°C Grad richtig schön – ansonsten ging ein kalter Wind, wenn man geschützt in der Sonne saß ging es. Gestern habe ich dann mal den Gartenschlauch herausgeholt, es hatte einige Tage überhaupt nicht geregnet. Wenigstens meine frisch gepflanzten Stauden wollte ich gießen. Hätte ich mir sparen können, heute regnet es – macht aber nichts, das war gestern Abend doch noch ganz nett in der untergehenden Sonne. Den Pflanzen machen die Temperaturen offenbar nichts aus, es ist wunderbar grün geworden. Und vieles blüht oder treibt Knospen: Clemis, Rosen, Götterblumen, Etagenprimeln, Moorgras, Flieder, Maiblumensträucher, Hartriegel, Bartiris, Glockenblumen, Fingerhut, Heuchera, Judastaler und, und, und… Auch die Hostas sind jetzt schon prächtiger entwickelt, der Regen wird jetzt helfen, die Blätter zu entfalten.

Im Gemüsegarten ist schon der erste Salat fertig, die Kohlrabi gedeihen, Zucchini und Gurke brauchen noch. Tomaten stehen noch im Gewächshaus, wenn es wieder wärmer wird, werde ich sie pflanzen. Leider sind weder Möhren, Spinat noch Feldsalat angegangen, ich denke, die hat eine heftige Frostnacht Ende April geschafft. Nun gut, dafür habe ich mehr Platz für Bohnen und Erbsen. Die Kartoffeln sind auch schon kräftig gewachsen, so sehr, dass ich gar nicht mehr anhäufeln kann. Schnecken sind dieses Jahr weniger da, glücklicherweise. Allerdings haben sie an den Blättern meiner Tulpenmagnolie gefressen und auch einige Astern haben gelitten. Ich denke aber, beides wird keinen Schaden davontragen.Rosmarin und Fenchel sind prächtig gewachsen, sie sind Dauergäste im Kräuterbeet.

Besonders freut mich, dass alle Pfingstrosen, die ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe angegangen sind und Knospen tragen. Auch die Bartiris sind nicht nur angegangen, sondern zeigen auch Knospen. Ich bin sehr gespannt, ob die Farben so wirken, wie ich es mir vorgestellt habe.

Eigentlich müsste ich jetzt mal einige vorgezogene Pflanzen einsetzen, aber im Regen mag ich auch nicht. Der Gemüsegarten ist auch noch nicht fertig und an der Seite und im Vorgarten muss ich dringend Unkraut jäten. Im hinteren Garten wachsen mir ständig die Brennesseln über den Kopf – so schnell kann ich gar nicht eingreifen, wie die wachsen. Na, egal, dafür sind meine im Herbst gesetzten Bäume und Sträucher alle wieder angegangen und blühen teilweise schon. Solange es den Pflanzen gut geht, stört ein wenig Wildkraut ja nicht, oder? Ich hoffe, das Wetter wird zum nächsten Wochenende wieder besser, ich würde gerne mal mit den grundlegenden Arbeiten fertig werden. Schließlich müssen bald die Buchse und anderen kleinen Heckenpflanzen geschnitten werden, da brauche ich auch ein wenig Zeit. Jetzt zeige ich aber noch ein paar Fotos, es gibt einiges zu gucken im Garten. Nur die orangenen Azaleen habe ich nicht geknipst, die tun echt in den Augen weh. An der Seite zwischen den Rhodos ist das noch o.k., aber neben dem weißrosa Flieder – das geht wirklich gar nicht.

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